Gehäuse & Gussteile
Getriebegehäuse
Rohteile maßhaltig, prozesssicher, serienfähig
Kenndaten
- Gewicht
- 5–200 kg
- Verfahren
- Grünsand-Maschinenformguss
- Werkstoff
- GJL / GJS
Kernintensive Rohteile für Antriebe
Georg Röth Eisengießerei in Mosbach fertigt Getriebegehäuse-Rohteile im Grünsand-Maschinenformguss: kernintensiv, im Gewichtsbereich von ca. 5 bis 200 kg, in Grau- und Sphäroguss. Getriebegehäuse sind die tragende Struktur eines Antriebs, sie definieren Lagerung, Fluchtungen, Dichtflächen und Steifigkeit und beeinflussen Geräuschverhalten, Wirkungsgrad und Lebensdauer.
Auf der HWS-Formanlage (5–200 kg) entstehen komplexe Gehäuse, oft im Orientierungsfeld CT 10 / DCTG 10 nach ISO 8062-3; MAGMA-Simulation seit 2008 legt Erstarrung und Speisung vor dem ersten Abguss aus. DIN EN ISO 9001:2015 dokumentiert den Qualitätsprozess für den Einkauf.
Typische Anforderungen an Getriebegehäuse und worauf es gießtechnisch ankommt
Maßhaltigkeit an Funktionsflächen
Lagersitze, Flansche, Dichtflächen und Referenzen müssen in der Serie reproduzierbar sein. Schwankende Aufmaße oder Verzug erhöhen Bearbeitungszeiten und Risiko in der Endmontage.
Erstarrung & Gefüge in komplexen Geometrien
Getriebegehäuse kombinieren häufig dickwandige Bereiche (z. B. Lagerböcke) mit dünnwandigen Strukturen (Rippen, Gehäusewände). Diese Übergänge sind gießtechnisch kritisch, weil sie Hotspots und damit Fehlstellenrisiken erzeugen können, wenn der Prozess nicht sauber ausgelegt ist.
Werkstoffwahl nach Funktion
Je nach Lastfall und Zielprofil (Dämpfung/Wärmeleitung vs. mechanische Kennwerte) kommt Grauguss (DIN EN 1561) oder Sphäroguss (DIN EN 1563) in Betracht. Röth stellt Werkstoffkennwerte transparent zur Verfügung.
Warum Röth Guss für Getriebegehäuse ein starker Partner ist
Konstruktionsberatung für gießgerechte, wirtschaftliche Bauteile
Eine gießgerechte Konstruktion reduziert Risiken, Nacharbeit und Iterationen. Röth unterstützt Sie früh in der Entwicklung mit Erfahrung und technischer Beratung.
CAD & Erstarrungssimulation zur Prozessabsicherung
Röth simuliert den Gieß- und Erstarrungsprozess computergestützt mit MAGMA, ein wesentlicher Baustein, um die Auslegung vor dem ersten Abguss zu prüfen und den Prozess ressourcenschonend zu gestalten.
Nächste Schritte
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Sie senden Zeichnung/3D-Daten und definieren Funktionsflächen, Toleranzbereiche und Bearbeitungsbezüge.
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Wir geben eine gießtechnische Einschätzung inkl. Empfehlungen zu Werkstoff, gießgerechter Gestaltung und Prozessabsicherung.
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Umsetzung als Rohteilserie im Grünsand-Maschinenformguss mit definiertem Prüf- und Qualitätsansatz.
Häufige Fragen zu Getriebegehäusen
In welchem Gewichtsbereich gießt Röth Getriebegehäuse?
Getriebegehäuse-Rohteile fertigen wir im Grünsand-Maschinenformguss von ca. 5 bis 200 kg. Komplexe, kernintensive Gehäuse entstehen auf der HWS-Formanlage (5–200 kg).
Welche Werkstoffe kommen für Getriebegehäuse infrage?
Je nach Lastfall Grauguss (GJL, DIN EN 1561) oder Sphäroguss (GJS, DIN EN 1563). Grauguss eignet sich für Dämpfung und Wärmeleitung, Sphäroguss für höhere mechanische Kennwerte.
Wie sichert Röth Maßhaltigkeit und Erstarrung ab?
Durch gießgerechte Konstruktionsberatung, MAGMA-Erstarrungssimulation seit 2008 und Maschinenformguss auf HWS- bzw. Disamatic-Anlagen mit automatischem Vergießofen. Qualität ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
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